Abgeschlossene Projekte

Online-Seminarreihe in Kooperation mit der Friedrich-Ebert-Stiftung, Landesbüro Sachsen

Krisenzeiten fördern Widersprüche und Spannungen politischer Ordnungen zu Tage. Sie offenbaren grundlegende Konflikte, die in anderen Zeiten verdeckt und leichter zu ignorieren sind. Insofern haben Krisen auch immer den Charakter einer Aufklärung. Diese Chance der Krise soll in der Webinarreihe „Demokratie und Krise. Gespräche über die Grundlagen unseres Zusammenlebens“ ergriffen werden. Ausgehend von aktuellen, aber auch in allen anderen Zeiten vorhandenen Konflikten und politischen Problemen soll über die Fundamente demokratischer Ordnung nachgedacht werden.

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Videoprojekt in Kooperation mit Weiterdenken – Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen.

Mi., 01. Juli 2020, 14.00 Uhr – Do., 30. Juli 2020, 17.00 Uhr

Was bedeutet Solidarität? Wie können wir Gleichheit denken, ohne zu homogenisieren und einzuebnen? Wie kann die Idee gleichwertiger Beziehungsweisen in einer vermachteten und hierarchisierten Gesellschaft entstehen? Wie können wir Beziehungsweisen ohne Gewalt und Ausschluss denken — oder müssen wir ausschließen, um solidarische Netzwerke entwickeln zu können?

In dem Video wird Bini Adamczak diese Fragen verhandeln. Das Projekt ist durch das Seminar „Wieviel (Un-)Gleichheit braucht die Demokratie“ an der Universität Leipzig (Institut für Kulturwissenschaften) unter der Leitung von Dr. Julia Schulze Wessel vorbereitet worden.

Ausgehend von den Diskussionen um die gegenwärtigen Fragmentierungen der Gesellschaft wurden hier Fragen der Gleichheit und Ungleichheit in einer Demokratie diskutiert, vor deren Hintergrund auch die Auseinandersetzungen um die zentralen Themen von Bini Adamczak stattfanden. Aus diesen Diskussionen heraus sind verschiedene Fragen entstanden, die die Studierenden in dem Video an Bini Adamczak stellen.

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