Aktuelle Projekte

Mi., 01. Juli 2020, 14.00 Uhr – Do., 30. Juli 2020, 17.00 Uhr

Was bedeutet Solidarität? Wie können wir Gleichheit denken, ohne zu homogenisieren und einzuebnen? Wie kann die Idee gleichwertiger Beziehungsweisen in einer vermachteten und hierarchisierten Gesellschaft entstehen? Wie können wir Beziehungsweisen ohne Gewalt und Ausschluss denken — oder müssen wir ausschließen, um solidarische Netzwerke entwickeln zu können?

In dem Video wird Bini Adamczak diese Fragen verhandeln. Das Projekt ist durch das Seminar „Wieviel (Un-)Gleichheit braucht die Demokratie“ an der Universität Leipzig (Institut für Kulturwissenschaften) unter der Leitung von Dr. Julia Schulze Wessel vorbereitet worden.

Ausgehend von den Diskussionen um die gegenwärtigen Fragmentierungen der Gesellschaft wurden hier Fragen der Gleichheit und Ungleichheit in einer Demokratie diskutiert, vor deren Hintergrund auch die Auseinandersetzungen um die zentralen Themen von Bini Adamczak stattfanden. Aus diesen Diskussionen heraus sind verschiedene Fragen entstanden, die die Studierenden in dem Video an Bini Adamczak stellen.

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Revolutionäre Zeiten sind instabile Zeiten. Sie zeichnen sich durch eine unsichere Gegenwart und Zukunft aus. Trotz aller Gefahren liegt hier aber auch ihre große Anziehungskraft. Da es keine festen Institutionen mehr gibt, schaffen sie die Möglichkeit der Beteiligung Vieler an der Gestaltung der Zukunft. Revolutionäre Zeiten sind damit auch Zeiten der Aushandlung, des Streits und des Eingriffs in das politische Geschehen. Insofern sind sie Demokratien gar nicht so fremd.

Anhand von Originalzeugnissen der sächsischen Frauenbewegung aus den Jahren 1989/1990 und zusammen mit einer Zeitzeugin soll in den drei Workshops auf verschiedenen Ebenen die Frage behandelt werden, was Revolutionen Demokratien erzählen können. Die interaktiv gestalteten Workshops bauen aufeinander auf, können aber auch einzeln besucht werden.

Weitere Workshops im ländlichen Raum:

  • 7. Oktober 2020, Görlitz
  • 12. November 2020, Zittau
  • 25. November 2020, Weißwasser

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Projektlaufzeit: 1. Juli bis 31. Dezember 2020

Die Veranstaltungsreihe „Vielfalt im Dialog“ verfolgt als langfristiges Ziel den Aufbau eines sachsenweiten Netzwerkes zwischen Universitäten, Fachhochschulen, Trägern politischer Bildung und lokalen Akteuren, um wissenschaftlich fundierte Projekte zu Fragen von Vielfalt, Integration, Migration und Rassismus nachhaltig zu etablieren.

„Vielfalt im Dialog“ ist eine Veranstaltungsreihe im Rahmen des Projekts „TU Dresden im Dialog“, die im zweiten Halbjahr 2020 mit zwei Präsenz- und verschiedenen digitalen Veranstaltungsformaten sowie mehreren Treffen zum Netzwerkaufbau beginnt.

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Projektlaufzeit: 1. August bis 31. Dezember 2020

Im Rahmen des Projekts „Basketball für Vielfalt“ werden Kindern und Jugendlichen demokratische Grundlagen und Werte in speziell konzipierten Basketball-Trainingseinheiten spielerisch vermittelt. Dabei liegt ein besonderer Fokus auf der Beziehung ‚Demokratie und Gemeinschaft‘ sowie dem Erleben des demokratischen Nexus Freiheit – Gleichheit – Solidarität – Vielfalt durch den Basketballsport.

Kooperationspartner*innen:

Projektleitung:

  • Steve Bittner, M.A.
  • Dr. Julia Schulze Wessel

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