Datum

12 Nov 2020

Uhrzeit

19:00 - 21:00

Was Revolutionen Demokratien erzählen

Revolutionen sind immer außeralltägliche Zeiten, in denen alte Gewissheiten verschwinden oder zumindest in Frage gestellt werden. Sie sind daher Zeiten der Unsicherheit. Vielleicht üben genau aus diesem Grund eine große Anziehungskraft aus, denn die Unsicherheit bringt auch neue Möglichkeiten mit sich, die Zukunft zu gestalten und Prozesse der Veränderung in Gang zu setzen. Zu Revolutionen gehören insofern auch immer Hoffnung und ein Versprechen auf eine bessere Zukunft. Die Friedliche Revolution kann davon viele Geschichten erzählen.

Die Veranstaltung rückt Erfahrungen während der Friedlichen Revolution in den Mittelpunkt. Dabei soll weniger das Erreichte im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen, als vielmehr die Prozesse während der Revolution. Die Friedliche Revolution war zwar einzigartig, dennoch weist sie viele klassische revolutionäre Momente auf. An ihnen kann die Bedeutung des Zukunftsversprechens deutlich gemacht werden. Auch für stabile Demokratien ist dieses Versprechen wichtig. So sind die Auseinandersetzungen, Wünsche und Hoffnungen während des revolutionären Prozesses unserer gegenwärtigen Demokratie gar nicht so fremd. Was also können Revolutionen Demokratien erzählen?

Diese Fragestellung wird vor allem anhand von Originaldokumenten aus der Zeit, einer Zeitzeugin sowie revolutionstheoretischen und historischen Perspektiven diskutiert.

Die Veranstaltung wird gefördert durch das Förderprogramm „Revolution und Demokratie“ des Freistaats Sachsen und die Friedrich-Ebert-Stiftung Sachsen.

Mehr Informationen finden Sie > hier.

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