Was Revolutionen Demokratien erzählen

Revolutionäre Zeiten sind instabile Zeiten. Sie zeichnen sich durch eine unsichere Gegenwart und Zukunft aus. Trotz aller Gefahren liegt hier aber auch ihre große Anziehungskraft. Da es keine festen Institutionen mehr gibt, schaffen sie die Möglichkeit der Beteiligung Vieler an der Gestaltung der Zukunft. Revolutionäre Zeiten sind damit auch Zeiten der Aushandlung, des Streits und des Eingriffs in das politische Geschehen. Insofern sind sie Demokratien gar nicht so fremd.

Anhand von Originalzeugnissen der sächsischen Frauenbewegung aus den Jahren 1989/1990 und zusammen mit einer Zeitzeugin soll in den drei Workshops auf verschiedenen Ebenen die Frage behandelt werden, was Revolutionen Demokratien erzählen können. Die interaktiv gestalteten Workshops bauen aufeinander auf, können aber auch einzeln besucht werden.