Datum

07 Okt 2021

Uhrzeit

18:00 - 21:00

Wieviel (Un-)Gleichheit braucht die Demokratie? – 1989 & 2021 (Görlitz)

Wie bedeutsam ist für eine Demokratie das Gegenwarts- und Zukunftsversprechen von Gleichheit? Welche Formen von Ungleichheit auch zwischen den Generationen finden wir heute in der Demokratie und wie gefährlich sind sie für ein demokratisches Gemeinwesen?

Revolutionen nehmen immer Auseinandersetzungen vorweg, die in den nachrevolutionären Gesellschaften weiter ausgefochten werden. Auch in der ‚Friedlichen Revolution‘ von 1989 wurde das zentrale Versprechen auf Gleichheit verhandelt, das in Demokratien seine ungebrochene Aktualität behält. Und so begleiten uns die damaligen Auseinandersetzungen um die Fragen von Zugehörigkeiten, Gestaltungsmacht und solidarischen Beziehungen.

Das Thema von Gleichheit, gleichen Partizipations- und Gestaltungsmöglichkeiten für alle verläuft dabei nicht nur horizontal durch die Gesellschaft, sondern auch vertikal zwischen den Generationen. Die Veranstaltung nimmt zeithistorische Erfahrungen aus der Friedlichen Revolution zum Ausgangspunkt, um über heutige Gleichheits- und Ungleichheitserfahrungen nachzudenken.

Wir laden Sie herzlich dazu ein, über diese Themen sowohl mit Zeitzeuginnen von 1989 als auch mit Jugendlichen ins Gespräch zu kommen.

Referentinnen

Cordula Lasner-Tietze & Rosemarie Hannemann

Ort

Rabryka (Second Attempt e.V.) – Conrad-Schiedt-Str. 23, 02826 Görlitz

Kooperationspartner

Friedrich-Ebert-Stiftung Sachsen, Volkshochschule Görlitz, Second Attempt e.V., Kulturbüro Sachsen

Förderung

Friedrich-Ebert-Stiftung Sachsen & Bundeszentrale für politische Bildung

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