PD Dr. Julia Schulze Wessel

Geschäftsführerin & Projektleiterin

Beruflicher Werdegang

seit 2020
seit 2020

Geschäftsführerin

anDemos - Institut für angewandte Demokratie- und Sozialforschung

05/2019
05/2019

Gründungsmitglied

anDemos - Institut für angewandte Demokratie- und Sozialforschung

10/2017 – 03/2019
10/2017 – 03/2019

Vertretungsprofessorin

Professur "Politische Theorie mit besonderer Gewichtung der neuzeitlichen und modernen politischen Theorie"
Universität Leipzig

04/2016
04/2016

Gründungsmitglied des Forschungsnetzwerks IFRiS

Forschungsnetzwerk für Integrations-, Fremdenfeindlichkeits- und Rechtsextremismusforschung in Sachsen (IFRiS)
Kooperation der Universitäten Leipzig, Chemnitz, Dresden und des Hannah-Arendt-Instituts für Totalitarismusforschung an der TU Dresden

Wintersemester 2014/2015
Wintersemester 2014/2015

Vertretungsprofessorin

Professur "Politische Theorie und Ideengeschichte"
TU Dresden

05/2014
05/2014

Habilitation

Venia Legendi für das Fach Politikwissenschaft

Titel der Habilitationsschrift: Zur politischen Theorie des Flüchtlings. Über eine Grenzfigur. (erhältlich beim transcript Verlag)

Wintersemester 2013/2014
Wintersemester 2013/2014

Vertretungsprofessorin

Professur "Ethik, Politik und Rhetorik"
Universität Leipzig

2009 – 2019
2009 – 2019

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Lehrstuhl für Politische Theorie und Ideengeschichte
TU Dresden

2001 – 2005
2001 – 2005

Promotion

Dr. phil. (summa cum laude)
Technischen Universität Dresden

1999 – 2000
1999 – 2000

Wissenschaftliche Mitarbeiterin

Hannah Arendt Archiv
Hannah Arendt Zentrum der Carl von Ossietzky Universität, Oldenburg

Arbeits- und Forschungsschwerpunkte

  • Politische Partizipation und Bürgerschaft
  • Grenzen der Demokratie
  • Demokratietheorie, insb. inklusive Demokratietheorie
  • Demokratie und Migration
  • Politische Theorie des Flüchtlings
  • Politische Ideengeschichte
  • Hannah Arendts politisches Denken

Veröffentlichungen (Auswahl)

  • Grenzfiguren – Zur Politischen Theorie des Flüchtlings. Bielefeld: transcript Verlag 2017.
  • Ideologie der Sachlichkeit. Hannah Arendts politische Theorie des Antisemitismus. stw-Reihe. Frankfurt a.M.: Suhrkamp. 2006.
  • Zwischen Selbstorganisation und Stigmatisierung. Die Lebenswirklichkeit jüdischer Displaced Persons und die neue Gestalt des Antisemitismus in der deutschen Nachkriegsgesellschaft. Veröffentlichungen des Archivs der Stadt Stuttgart. Band 75. Herausgegeben von Roland Müller. Stuttgart: Klett-Cotta. 1998. (Zusammen mit Susanne Dietrich).
2021
  • Der Flüchtling als Gegenstand der Politischen Theorie. Fragen an die Verfasstheit demokratischer Ordnungen. In: Berlinghoff, Marcel; Kleist, Olaf (Hg.): Interdisziplinäre Flüchtlingsforschung. Schlüsselthemen eines neuen Feldes. Nomos: Baden-Baden (i.E.).
  • Spissiner, Florian/Schulze Wessel, Julia: deutsch ≠ deutsch. Zur Multiplizität des Nationalen in Deutschland. In: Futh, Mario/Pates, Rebecca/Spissinger, Florian/Stratenwerth, Jamela (Hg.): Die Beharrlichkeit der Nation. Wiesbaden.
  • Machtvolle Gestalterinnen: Syrische Frauen über Demokratie in Familie, Gesellschaft und Staat. In: Pickel, Gerd; u.a. (Hg.): Sachsen zwischen Integration und Desintegration. Politisch-kulturelle Heimaten. Wiesbaden: Springer VS. (i.E.) (mit Frank Asbrock u.a.)
2020
  • Ziviler Ungehorsam. Demokratien als riskante Ordnungen. In: Weiterdenken-Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen/Netzwerk Tolerantes Sachsen/Kulturbüro Sachsen (Hg): Politisch Handeln im autoritären Sog. Erweiterter Tagungsband. Dresden.
2019
  • Wer gehört zum Volk? Innere und äußere Grenzziehungen: Über das Spannungsverhältnis zwischen Demokratie und Migration. In: Bundesverband Mobile Beratung (Hg.): Auf zu neuen Ufern. Warum Mobile Beratung und Politische Bildung mehr als Extremismusprävention sein muss. Dresden, S. 80-85.
  • Rezensionsaufsatz ‚Nation und Nationalismus‘. In: Neue Politische Literatur. 64. 1, S. 81-104.
  • Political Theory on Refugees. On Figures of Contested Boundaries. In: von Bresselau, Agnes (Hg.): Über Grenzen. Migration un Flucht in globaler Perspektive seit 1945. Berlin/Leipzig: DeGruyter, S. 105-124.
2018
  • Methodische Herausforderungen quantitativer Befragungen von Geflüchteten am Beispiel einer Vorstudie in Sachsen. In: Z’Flucht. Zeitschrift für Flüchtlingsforschung. 2 (2). S. 313-329. (mit Gert Pickel, Antje Röder, u.a.) https://doi.org/10.5771/2509-9485-2018-2
  • Demokratien in Bewegung. Bonnie Honig und Julia Kristeva über die Ährenleserin Ruth. In: Hidalgo, Oliver/Pickel, Gert (Hrsg.): Parteien, Kirchen und Religionsgemeinschaften vor den Herausforderungen von Flucht und Migration in Europa. Wiesbaden: Springer VS, S. 49-67.*
  • Aushandlungen der Teilhabe. Demokratie, Exil und die Cities of Sanctuary. In: Bischoff, Doerte; Rürup, Miriam (Hrsg.): Ausgeschlossen – Staatsbürgerschaft, Staatenlosigkeit und Exil. Exilforschung – Ein internationales Jahrbuch. Bd. 36. München: Edition Text und Kritik, S. 268-283.
  • Jenseits des Nationalen. Formwandel von Demokratie und Staatsbürgerschaft. In: Thaa, Winfried; Volk, Christian (Hrsg.): Formwandel der Demokratie. Schriftenreihe der Sektion Politische Theorie und Ideengeschichte der Deutschen Vereinigung für Politikwissenschaft, Band 36. Baden-Baden: Nomos, S. 267-284.*
  • Grenzfigur Flüchtling. Nationale Grenzziehungen und neue Räume des Politischen. In: Mittelweg 36. 27 (3), S. 27-40.
    • besprochen: https://www.zeit.de/2018/30/mittelweg-36-fluechtlinge-buergerkrieg-erde-zeitschrift
  • Demokratie und Grenzkonflikt. (Ober-)Grenzen der Integration und der Aufnahmebereitschaft. In: Masala, Carlo (Hrsg.): Grenzen. Multidimensionale Begrifflichkeit und aktuelle Debatten, DGfP Band 35, Baden-Baden: Nomos, S. 9-23.
  • Who Belongs the Demos of Democracy? Refugees as Political Agents. In: Gerhard Besier/Katarzyna Stokłosa (Hrsg.): How to deal with refugees? Europe as a Continent of Dreams. LIT Reihe „Mittel- und Ostmitteleuropastudien“. Berlin u. a.: LIT Verlag, S. 61-77.
  • Unmögliche Gemeinschaften. Hannah Arendts Wir Flüchtlinge. In: Der Deutschunterricht. Heft 1, S. 14-20.